Donnerstag, 30. Dezember 2010

Auch Oma sagt:

"The Indians are the Italians of Asia [...] It can be said, certainly, with equal justice, that the Italians are the Indians of Europe [...].
There is so much Italian in the Indians, and so much Indian in the Italians. [...]
Every man in both countries is a singer when he is happy, and every woman is a dancer when she walks to the shop at the corner.
For them, food is music inside the body, and music is food inside the heart.
The language of India and the language of Italy, they make every man a poet, and make something beautiful from every banalité.
These are the nations of love - amore, pyaar - makes a cavalier of a Borsalino on a street corner, and makes a princess of a peasant girl, if only for the second, that her eyes meet yours. It is the secret of my love for India, Lin, that my first great love was Italian."

Roberts, Gregory David: "Shantaram ", London 2003, S.543.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Frohe Festtage!


Meinem grossen Vorbild folgend habe ich für alle Daheimgebliebenen Sonnenstrahlen, Farben, Gerüche, Wörter und Geschichten gesammelt.
Ein paar davon gibts hier als Weihnachtsgeschenk, der Rest wird bei meiner Rückkehr ebenfalls meistbietend verschenkt.

Bei partikulärem Interesse können einzelne Bilder per Rastersystem am Rand des Bildes (draufklicken zum vergrössern) ausgewählt und im Kommentar oder per Email vorgemerkt und später eingefordert werden.

Übermorgen kommen dann auch schon die anderen drei Feldmäusinnen.
Sie dürfen als erste ein paar Geschenke einlösen und helfen mir im Gegenzug beim weiteren Sammeln und nach Hause Tragen!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Urlaubstaschengeld


Demokratie hin, freie Wahlen her,
Sri Lanka ist ein tolles Land.

Wenn man bei Ankunft im Flughafen im Duty-free-Shop Schnaps oder einen Fernseher kauft, kann man ihn noch in der Ankunftshalle des Flughafens, (25m nach den Zollbeamten, vor dem Ausgang links halten) an dort wartende Zwischenmänner mit 50% Gewinn weiterverkaufen.

Grosser Vorteil ist dass man umgehend auch lokale Währung bekommt, und nicht am Geldautomaten Schlange stehen muss.

Montag, 13. Dezember 2010

Finally ...

Nach langer Suche landauf, landab, habe ich in Pondichery endlich das gelobte weiße Kaninchen gefunden.
Es wartete mit Blumen im Arm auf mich in Pondicherry.
Gemeinsam radeln wir seitdem durch die Stadt und sind selig.

Samstag, 11. Dezember 2010

NEVER again


Muzak an!

In den insgesamt neun Monaten der Residenz
und des Reisens in Indien bin ich
- zu Fuss gelaufen und habe mehrere Strände abgeschwommen.
- mit dem Fahrrad, dem Roller, dem Motorrad, dem Auto, dem Taxi, der Riksha, der Fahrradriksha, dem Zug in Sleeper Class/3rd/2nd AC, der Metro, dem "local Bus", dem Volvo-AC Bus, der Fähre, dem Hausboot, dem Motorboot, dem Padelboot, dem kleinen runden Boot gefahren.
- auf einem Pferd und einem Kamel geritten.
- mit Flugzeugen und an Fallschirmen geflogen.

Und vor einer Woche dann auch mit einem "Sleeper Bus" von Gokarna nach Hampi gereist.

Jeden anderen Modus der Fortbewegung würde ich umgehend wieder anwenden,
auch wenn er teilweise eng, zu teuer, unsicher, fragwürdig oder doch eher unbequem war.
Nur den "Sleeper Bus" nicht, denn er ist eine Touristenfalle auf Rädern, aus dem man in fast jeder Kurve fast rausrutscht, überteuert, unfreundlich bedient und zudem ungefedert.

Btw why are there frogs nearby whereever I go?!

Muzak aus!

Familienbeziehungen

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Crossing the River

Die Hampi-Dampis leben an einem Fluss. Einmal hatte ein schlauer Hampi-Dampi, seine Freunde nannten ihn liebevoll 'Schlaubischlumpf', die Idee eine Brücke über den Fluss zu bauen. Die Hampi-Dampis kauften Zement und Maschinen und fingen an eine große Brücke zu bauen.

Den schlafenden Riesen gefiel dies aber gar nicht. Sie mochten den Lärm des Brückenbaus nicht und fürchteten zudem dass eine große Brücke für viel Verkehr und noch mehr Lärm sorgen würde. Daher zerstörten die Riesen die Brücke. Die Hampi-Dampis waren sehr böse auf die Riesen und schimpften mit ihnen.

Da zeigten die Riesen den Hampi-Dampis wie man aus Bambus, alten Säcken und Teer kleine Boote bauen kann. Seitdem überqueren die Hampi-Dampis auch ohne die Brücke den Fluss, treiben Handel und transportieren ihre Waren, u.a. seltsame Getränke, und ihre Freunde in den kleinen Runden Booten.

Auch Schlaubischlpumpf hat dagegen nichts einzuwenden, den er mag die seltsamen Getränke.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Paula in Wonderland



Als ich mal wieder dem weißen Kaninchen der weisen Kuh nachjagte gelangte ich in das Königreich der Hampi-Dampis.
Die Hampi-Dampis sprechen und schreiben Kannada.

Die Nachbarn der Hampi-Dampis sind schlafende Riesen, die gemeinsam mit einigen obskuren Gestalten über die Grenzen des Landes wachen.

Die Hampi-Dampis können sehr gut, wenn auch nicht besonders schnell kochen und sind auch sonst sehr geschäftstüchtig. Sie mögen es gerne Dinge und Dienstleistungen und Scharen von Besuchern zu verkaufen.

Die meisten Besucher, die das Königreich der Hampi-Dampis bereisen kommen aus Israel und Europa. Nachdem sich die meisten von ihnen in Goa einen Sonnenbrand geholt haben geniessen sie dort die Speisen und den Schutz der Riesen.
Solange Laxmi ihnen gnädig ist bleiben sie dort, werden dick und fett um gut vorbereitet den nächsten Sleeperbus Zug nach
Bangalore/Madurai/Pondicherry zu nehmen.

Samstag, 4. Dezember 2010

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Das Rätsel



In welchem Land befinden wir uns heute und was ist das Erkennungsmerkmal?

Sonntag, 28. November 2010

The Remains of the day

"The story was an apparently true one concerning a certain butler who travelled with his employer to India and served there for many years [...].

One afternoon, evidently, this butler had entered the dining room [...] when he noticed a tiger languishing beneath the dining table. The butler had left the dining room quietly, taking care to close the doors behind him, and proceed calmly to the drawing room where his employer was taking tea with a number of visitors.
There he attracted his employer's attention with a polite cough, then whispered in the latter's ear: 'I'm very sorry, sir, but there appears to be a tiger in the dining room. Perhaps you will permit the twelve-bores to be used?'

And according to legend, a few minutes later, the employer and his guests heard three gun shots.

When the butler reappeared in the drawing room some time afterwards to refresh teapots, the employer had inquired if all was well. 'Perfectly fine, thank you, sir,' had come the reply. 'Dinner will be served at the usual time and I am pleased to say there will be no discernible traces left of the recent occurence by that time.'"

Ishiguro, Kazuo: "The Remains of the Day", London 1989, S.36f.

Freitag, 26. November 2010

Historical Day Today


Heute vor zwei Jahren möchte ich nicht hier gewesen sein -
deswegen war ich gestern dort und fahre heute weiter!

Dienstag, 23. November 2010

Freitag, 19. November 2010

Indian Romance


Muzak an!

"hi paula i saw you day and i fall in love with you at first sight but could not tell you i know you are leaving Delhi in few days .
but before going will you date me . if you date me it would be my happiest day of life and you will also enjoy my company and you will find a good friend and good person in me plz reply positive plz i am sure you will say yes for date plz i got mad when i saw you and tried to peep your face my times if all this in few words then i love you"

Was soll man darauf antworten?!
Vorschläge bitte posten!

Muzak aus!

Dienstag, 16. November 2010

Man Booker prized

"Delhi - [...] The capital of our glorious nation. The seat of Parliament, of the president, of all ministers and prime ministers. The pride of our civic planning. The show case of the republic. That's what they call it.
Let a driver tell you the truth. And the truth is that Delhi is a crazy city. [...]

There is construction work in any direction you look in Delhi.
Glass skeletons being raised for malls or office blocks; rows of gigantic T-shapd concrete supports, like a line of anvils, where the new bridges and overpasses are coming up; huge craters being dug for new mansions for the rich, And here too, in the heart of Connaught Place, even in the middle of night, under the glare of immense spotlights, construction went on.[...]
I had heard of this work: they were putting a railway under the ground of Delhi. [...]

Another man was watching the pit with me - a well-dressed man in a shirt and tie and trousers with nice pleads. Normally his kind would never talk to me [...].

'This city is going to be like Dubai in five years, isn't it?'
'Five?' I said contemptuously. 'In two years!'"


Adiga, Aravind: "The White Tiger", Noida 2008, S.118, 157f.

Donnerstag, 11. November 2010

Welcome to Vodaf**k!

Die wichtigsten Flash-News im 3-Minuten-Takt:

Typ 1) Priyanka Chopra Song Quiz: Heeriye ----- baandh kemain to aaya re
a) Dhoti
b) Rumaal
c) Sehra

Typ 2) Lord Shiva Quiz: How many eyes is Shiva decipted with?
a) 4
b) 3
c) 2

Typ 3) Bollywood Gossip Quiz: Which actor will soon become a grandfather?
a) Rishi Kapoor
b) Amitabh B
c) Shah Rukh Khan

Typ 4) Cricket Scores: India vs. New Zealand

Schmeckt gut, aber was ist es?




Auf jeden Fall nicht das ...

Mittwoch, 10. November 2010

Dienstag, 9. November 2010

Same, same, but different.


Da tanzt sogar der Bär,
denn er ist wieder in JNU.

Samstag, 6. November 2010

Der Türmer


Filmprojekt des "nicht nur Masterarbeit"-Sommersemesters 2010

Freitag, 5. November 2010

Superstitious ...


Muzak an

Neulich, genauer am 01.September diesen Jahres, als ich die "multiplen Modernen" zerkaute, stolperte ich über Shmuel Eisenstadt. Am nächsten Tag war er tot.
Gestern las ich "Die Entdeckung des Himmels" zu Ende und prompt erfahre ich, dass auch Harry Mulisch just das Zeitliche gesegnet hat.
Jetzt grade komme ich aus dem Tempel, wo anlässlich Diwali alle für John Irving beten.

Muzak aus

Mittwoch, 3. November 2010

Sonntag, 31. Oktober 2010

Sister Paula's itinerary

05:00 Wake up
05:30 Sitting and walking meditation
07:30 Breakfast
08:30 Group sitting and teacher's instructions
10:00 Sitting and walking meditation
11:30 Lunch
12:30 Rest
13:30 German Class teaching
14:30 Tea break
15:00 Sitting and walking meditation
18:00 Group sitting
18:30 Puja
19:00 Teacher's Dhamma discourse
20:00 Sitting and walking meditation
21:30 Retire to bed

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Sonntag, 24. Oktober 2010

How to become a local celebrity


#1 Get randomly hit with a beer can by a drunken local male on the main road.

#2 Hurt yourself while stopping the PoliceCommissioner from hitting the suspects in front of you and a huge crowd of curious locals with a wooden stick.

#3 Go to the PoliceStation to file a complaint the day after but instead be apologised to on the knees by the subjects.

Freitag, 22. Oktober 2010

Lektüreempfehlung


Zufälle und ähnliches führten mich zweimal zu diesem Herrn -
leider derzeit nur in UK oder vor Ort erhältlich.

Freitag, 15. Oktober 2010

... and I feel fine!


Muzak an!


Willkommen zur Runde zwei!
Start der zweiten Asienreise unter dem Motto "Bis zur Unendelichkeit - und noch viel weiter!"
ist diesmal das Ende der Welt.

Muzak aus!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Europe&Me


Platz 5, wenn man meinen Namen googelt.

Donnerstag, 30. September 2010

Things I study IV

"The use of the Indian Army to extend and secure Britain's empire througout the vast region 'east of Suez' was no new phenomenon in 1875. The East India Company, from days of its first conquest, had deployed Indian troops eastward in Manila, Sumatra, and Malacca and to the west of India in Mauritius, the Persian Gulf, and Aden. Company troups participated as well in both opium wars in China [and in] the 1855 Persian war and the successive campaigns in Burma.[...]
India remained always, to be sure, a subordinate partner in the larger British Empire, but from Africa to eastern Asia, its army made possible that empire's very existence."

Metcalf, Thomas R.: "Imperial Connections - India in the Indian Ocean Area 1860-1920", Berkeley/Los Angeles 2007, S.68f.

Dienstag, 28. September 2010

Freitag, 24. September 2010

Donnerstag, 23. September 2010

Freitag, 17. September 2010

On the battle of Bobbili, January 1757

"Only Padala Rama and Vangala Ravu manage to survive, the latter with eight wounds on his left side. He wants to return to the fort, but Haidar Jang's nephew, Lal Khan, intercepts him and challenges him to a duel. The muslim strikes Vengala Ravu on his forehead, and blood streams out on to the ground; Vengala Ravu refuses even to bind up the wound with his handkerchief. He strikes down Lal Khan's horse and then disembowels Lal Khan himself, who dies crying 'Allah, Allah!'
But in the confusion, Padala Ramais hit in the head and dies crying 'Narayana, Narayana!' At this ecumenical juncture, Vengala Ravu is captured and brought to [De] Bussy. [...]
All in all - 12,000 are dead. Vijaya Rama Raju is incensed; he urges Bussy to kill Vangala Ravu, who has caused these causalities. Bussy explains to him that killing prisoners is forbidden by 'the French sastra'. But Vengala Ravu has overheard this discussion. 'Why should I die at the hands of someone else?' He takes his sword and kills himself with the cry 'Govinda, Govinda!' [...]
Then Ranga Ravu enters his royal palace. He slays his mother, grandmother, great-grandmother, seven aunts, four more daughters [...].
Some of the women of the harem try to hide behind one another, but it does not do them any good. Those who are menstruating are shot, since the king cannot touch them. Pregnant women, nursing infants, little children reading books - all are killed by the king. Finally, he kills his proud queen [...]
Thirty-two maidservants are still left; the king offers them gold and tells them to leave the fort, but they refuse:
'We can't go west and eat French food'."

Rao, V.N., Shulman, D., Subrahmanyam, S.: "Textures of Time: Writing History in South India 1600-1800 ", Delhi 2001, S.36ff.


Donnerstag, 19. August 2010

*abgegeben*


"Filme sind in Indien wirklich Opium fürs Volk; sie bieten eine Ersatzbefriedigung und sorgen dafür, daß die Massen vergessen, wie ungerecht die repressive Gesellschaftsordnung ist. Das Böse wird im Schurken personalisiert, obwohl es doch in Wahrheit das System ist, unter dem wir alle leiden, das uns zu Opfern macht und eben nicht zu Helden. Den Massen wird eine falsche Lösung aufgetischt, die Niederlage des Schurken, und sie gehen zufrieden nach Hause.
Eigentum und Kontrolle der Produktionsmittel bleiben unangetastet.“

Tharoor, Shashi: "Bollywood", Frankfurt (Main) 2006, S.340f.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Kinder, wie die Zeit vergeht ...


Heute, vor einem Jahr, stand ich sehr früh in Neustadt/Weinstraße auf, um von dort, von meiner, damals noch dort wohnenden Schwester F., zum Bahnhof nach Mannheim gefahren zu werden. Von dort fuhr der ICE nach Frankfurt/Flughafen. Am Schalter von AirIndia traf ich -wie geplant- auf Anna. Der Rest ist Geschichte.
Statistik hingegen ist mein Blog: in dem Zeitraum seit Abflug haben 5951 Besucher aus 41 Ländern 11509 Seiten aufgerufen, davon 3538 aus Deutschland und 1057 aus Indien. 50,34% surften mit Firefox,30,72% mit Safari und 15,58% mit IE und sie alle hielten sich durchschnittlich 3'32'' auf dem Blog auf.
Der meist gelesene Artikel ist dieser, gefolgt von diesem und diesem.
Mein liebster Artikel ist, denke ich, dieser - und welcher ist Deiner?!

Montag, 12. Juli 2010

FAQ's

- Stinkt es da nicht furchtbar?
- Tut man denn in Indien viel Salz ins Essen?
- Die Inder, ne, mit der Medizin machen die das ja ganz anders, so Aryuveda oder so, ne?
- Also, wenn ich so zwei Wochen Zeit habe, wo fahre ich denn da am besten hin in Indien?
- Und mit der Sprache? Sprechen die denn alle so Englisch wie Kaja Jana oder nur Hindi? Sprichst Du jetzt auch so was?
- Wird man da auch viel angegraben?
- Ach und Hindi ist ja bestimmt ne sehr schwere Sprache, mit den komischen Schriftzeichen – das kann man doch kaum lernen, oder?
- Wann essen die Inder denn so? Bestimmt scharf, ne?
- Und da gab es auch noch mehr ausländische Studenten? Das ist ja toll.
- Da war’s ja bestimmt auch sehr heiß* - aber die sind das ja gewöhnt, da organisiert man dann ja sein Leben auch ganz anders …
- Wie ist das so mit dem Wasser?
- Und was hast Du da noch mal studiert?
- Dann wollt ich ja auch noch mal wissen, mit der Armut – und den Toten auf der Straße, wie ist das so? Ist das überall?

*so wie hier zurzeit +zwinkerzwonker+


FAQ’s TOP 3
3) Hast Du mir was mitgebracht?
2) Hast Du was vermisst? / Bist Du froh wieder hier zu sein?
1) Und wie wars?

Dienstag, 6. Juli 2010

Fashion-Advice of the week





A dark-red Bindi goes with almost anything.

Donnerstag, 1. Juli 2010

They do not like it hot


Muzak an!

Furchtbar, diese Hitze! Schulkinder kriegen Hitzefrei. Nach dem Kolloquium muss man dringend noch mal in den See springen, das Wasser im Freibad ist keine Abkühlung mehr, der Seerhein aber zum Glück noch kühl genug ... keine Woche Sommer und alle stöhnen und ächzen wie furchtbar und unerträglich heiß es doch sei. Und wie viele Mücken es gibt!
Ich bin irritiert, ist es doch nach meinem Empfinden angenehm warm, nicht mehr. Lächelnd denke ich zurück an diese oder jene Episode, damals somewhere East of Suez ...

Muzak aus!

Sonntag, 20. Juni 2010

Freitag, 18. Juni 2010

Wo kein Tempel ist, da sollen die Menschen nicht wohnen.


Auch wenn die "Bildzeitung für Studenten" schon darüber berichtete, wissen es vielleicht doch noch nicht alle:
Im Gewerbegebiet in Hamm-Uentrop befindet sich der größte südindische Tempel Europas, der "Hindu Shankarar Sri Kamadchi Ampal Tempel e.V.".
Mehr Infos hier.

Montag, 14. Juni 2010

Städtetrips zum Subkontinent

"This is the time of tension between dying and birth
The place of solitude where three dreams cross"
T.S.Eliot: "Ash Wednesday"
Im Winterthur im Fotomuseum läuft seit Samstag die Ausstellung "Where three dreams cross-150Jahre Fotographie aus Indien, Pakistan und Bangaldesch".
In Basel eröffnet am Mittwoch die Art Basel, auf der man einige der in Winterthur ausstellenden Künstler auch gleich kaufen kann.
In München startet nächstes Wochenende das Filmfest, mit einem Special zu Indien.

Montag, 7. Juni 2010

Hindi für Angeber IV

D se hota hai "Dance"
I se hota hai "Item"
S se hota hai "Singer"
C se hota hai "Chorus"
O se "Orchestra"!

Freitag, 4. Juni 2010

Und sie dreht sich doch.

Das Leben geht weiter, in Konstanz zumeist sehr beschaulich, je nach Wetter eben ...
Ausblick:
(August) Masterarbeit fertig schreiben ,
(September) mündliche Prüfung machen,
(Oktober) wieder nach Sri Lanka fliegen,
(November, Dezember, Januar ...) dort überwintern.

Montag, 24. Mai 2010

Geschichtsverirrungen

In der gestrigen lauschigen Sommernacht saß ich in meinem blauen JNU-Kapuzenpulli mit Freunden am See. Das Gespräch kam auf den Pulli und seine schöne, schöne Farbe. Ich began meine Konsumgeschichte zu diesem Objekt:
"Das ist mein Uni-Pulli, alle an der JNU haben solch oder einen ähnlichen Pulli im Winter getragen. JNU steht übrigens für Jawaharlal Nehru University. Und Jawahar heißt übrigens Edelstein." -
"Und was hat das mit Nero zu tun? Der hat doch Rom angezündet? Oder war der auch mal in Delhi?"

Dienstag, 18. Mai 2010

Cricket 101

Wie vor nicht mal fünf Monaten angedroht, kommt nun endlich die Einführung in den Nationalsport der Inder: Cricket.

*Ähem, also:*
Es spielen zwei Mannschaften, à elf Spieler, es gibt einen Ball - aber es ist nicht Fußball - denn es gibt auch einen Schläger, keine Tore und zwei Wickets.
Wickets sind drei senkrechte Stöcke mit einem waagerechten anderen Stock oben drauf, die am Rande des rechteckigen Pitch, in der Mitte des runden Spielfelds stehen. Jede Mannschaft spielt einen Durchlauf, bei dem jeder Spieler so lange am Schläger ist, bis er sein Wicket verliert, d.h. bis der waagerechte Stock von den senkrechten runtergeworfen wurde.
Sind alle elf Wickets (=elf Spieler) gefallen, ist die andere Mannschaft dran. Ziel ist es sein Wicket so lange wie möglich zu behalten, d.h. den Ball zu treffen und weit weg zu schlagen und währenddessen zum anderen Wicket zu laufen. Die anderen Spieler versuchen den Ball so schnell wie möglich zu fangen und zurück zum Pitch zu befördern. Ist der Ball außerhalb des Spielfelds zählt das automatisch sechs Punkte.

*hust.So in der Art ...*

Zur besseren Veranschaulichung, sowie den kolonialen Implikationen des Cricket, empfehle ich "Lagaan", bzw. diese Szene.
Wer mehr über Cricket erzählen will, darf das gerne kommentieren.

Freitag, 7. Mai 2010

Exotic locations ...

Wer es nach Agra geschafft hat, um das Taj Mahal zu sehen, wird festgestellt haben was Agra für eine furchtbare Stadt ist. Es bietet sich an, in das eine Stunde entfernt gelegene Fatepur Sikri zu fahren -
so wie Shah Rukh Khan hier.

Wer noch nicht in Udaipur und Jaisalmer war, sollte "Hum Dil de Chuke Sanam" schauen.
Dabei wird dem geneigten Zuschauer auffallen, dass die italienische Heimat von Sameer an Budapest erinnert. Selbst wenn man nie dort war, merkt man doch spätestens wenn die Kellner/Schaffner/Musiklehrer ungarisch sprechen, dass Italien und Ungarn in Indien das gleiche Paar Schuhe sind.

Donnerstag, 29. April 2010

Sonntag, 16Uhr

Entgegen der angestammten Tradition zu o.g. Zeitpunkt Kaffee und Kuchen im Kreis der ehemaligen Mitbewohner und Johannes zu konsumieren, hieß es vergangenen Sonntag Eis essen.
Da die Schlange bei der Eisdiele "Pampanin" bis zur Post reichte, entschloß man sich am Kiosk ein Eis zu erstehen.

P: Haben Sie alle Sorten Eis die auf der Karte sind?!
V: Ja, is alles da.
P: Gut, dann hätte ich gerne ein Cornetto Bottermelk Zitrone.
V: Is nich da.
P: Ok, aber Sie hatten doch grade gesagt, dass alles da ist.
V: Ja, is auch alles da.
P: Gut, dann nehme ich ein Cornetto Himbeer Vanille.
(V gibt mir ein Eis.)
P: Das ist Schoko Vanille, ich möchte bitte Himbeer Vanille.
V: Is nich da.
P: Ok. Dazu bitte noch ein Capri Eis.
(V gibt mir noch ein Eis.)
V: 2,10 € bitte.
P: Nee, das kostet 1,90€.
V: Oh, ok. 1,90€ bitte.
P(rollt die Augen): T.I.I., ääh, T.I.K.!

Dienstag, 20. April 2010

Hindi für Angeber III


Hier klicken, die 80er feiern und ganz nebenbei bis 13 zählen lernen.

Donnerstag, 8. April 2010

One week in ...


... where?! Some say it is Germany, others claim it is just another weird and again different part of India, where I surprisingly am able to understand most of what people say.